Bulle und Kühe Logo  
  
 
 
 
 

 
 
Ise beim melken

LANDWIRTSCHAFT WIRD LANDSCHAFT.
Wie wir sie gestalten liegt in unserer Hand. Nicht nur der Bauer wählt eine Landbaumethode, mit jeder Kaufentscheidung wählen wir alle.

Ein gut ökologisch bewirtschafteter Acker oder eine organisch gewachsene Weide wirkt als ATMUNGSORGAN DER ERDE. Wird eine Landschaft zunehmend versiegelt, hat sie Atemnot - sei es durch Asphalt oder verdichtete Ackerböden - wirkt sich dies auf alle ihre Bewohner aus.

KUHMIST spielt eine entscheidende Rolle beim Bodenaufbau. Er fördert bei sachgerechter Anwendung die STRUKTUR UND HUMUSBILDUNG besser als jede andere Düngungsart und ist so ein unverzichtbares Element einer nachhaltigen Landwirtschaft (s. Studien von Edwin Scheller, www.ibdf.de et al.). Daher steht die Kuh im Mittelpunkt der biologisch-dynamischen Methode, die wir seit Jahren mit gutem Erfolg anwenden.

Wenn man die Gesamtheit der Kosten und Erträgnisse in Betracht zieht, ist Landwirtschaft nur in einem überschaubaren, mehrgliedrigen HOFORGANISMUS wirklich produktiv, in dem sich Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen gegenseitig ergänzen und stärken (s. Greenpeacestudie...).

Das produktive Miteinander ist umso erfolgreicher, je ARTGERECHTER die einzelnen Partner leben können. Unsere Kühe fressen hauptsächlich Gras, Heu, Stroh und Laub. Dadurch werden sie da gefordert, wo sie Spezialisten sind: sorgfältige Überwindung und Verwandlung von Rauhfutter in Eiweisse. Würden wir ihnen gleich eiweisshaltiges Kraftfutter geben, hätten wir mehr Milch, aber das Kuhwesen wäre im wahrsten Sinne des Wortes sauer, weil es sich nicht voll einbringen kann, der ausgefeilte Verdauungstrakt verkümmert, der Durchgang der Substanzen ist schnell, im Durchfall zeigt sich die fehlende Form. Und der Mist verlöre damit an Qualität. Langfristige Rentabilität geht vor kurzfristigen Gewinn.

In der Natur lebt alles in Geben und Nehmen - sagt Goethe und wir erfahren dieses Fliessen

 

 
Galerie